Interview mit Elia Alessandrini

Elia Alessandrini, am Talentanlass des FC Schönbühls leider verhindert hat uns nach dem Talentanlass einige Fragen beantwortet. Er äusserst sich unter anderem zu seiner Situation – aber auch zum FC Schönbühl 🙂

Elia, der FC Schönbühl wünscht dir ein erfolgreiches und verletzungsfreies 2018 – wie geht es dir?
Mir geht es gut, danke.

Du hast im Sommer die Matura erworben und möchtest dich nun auf den Fussball konzentrieren. Wie sehen deine längerfristigen Zielsetzungen aus?
Ich habe mir vorgenommen, mich nach der Matura sicherlich ein Jahr nur auf den Fussball zu konzentrieren. Längerfristig ist es mir wichtig, auch etwas neben dem Fussball aufzubauen. Ich denke da beispielsweise an eine Fernuni. Es ist heutzutage möglich auch als Profi ein Studium zu absolvieren. Diese Idee gefällt mir. Allerdings ist zu betonen, dass für mich der Fussball an erster Stelle steht und ich meine Träume, die ich schon als kleiner Junge hatte, realisieren möchte.

Wie sieht dein Arbeitsalltag heute aus?
Ich stehe morgens etwa um 7.00 auf. Danach mache ich entweder eine kurze Yogasession oder gehe einige Minuten auf den Balkon frische Luft schnappen, um wach zu werden. Danach frühstücke ich, sofern wir nicht mit der Mannschaft frühstücken gehen. Anschliessend fahre ich mit dem Auto nach Thun ins Training, das um 10.00 stattfindet. Nach dem Training gehe ich mit meinen Mannschaftskollegen etwas essen. Ist nach dem Essen kein zweites Training oder Sitzung angesagt, habe ich den Rest des Tages frei. In dieser freien Zeit absolviere ich oft ein individuelles Training. Den Rest des Tages gestalte ich unterschiedlich. Ich unternehme zum Beispiel etwas mit meiner Freundin oder meinen Freunden.

Mit der neuen Saison bist du durch YB an den FC Thun ausgeliehen worden. Dir wurde nur sehr wenig Einsatzzeit gewährt. Wie gehst du damit um und wie präsentiert sich die Ausgangslage mit Blick auf die Rückrunde?
Ich bin sehr froh, hat es mit meiner Ausleihe zum FC Thun geklappt und ich fühle mich sehr wohl hier. Als ich den Schritt Richtung Thun wagte, war ich mir bewusst, was auf mich zukommt. Ich habe damit gerechnet, dass die Situation nicht einfach wird und die Konkurrenz gross ist. Deshalb würde ich behaupten, dass ich damit relativ gut umgehen kann. Die Situation hatte sich in der Vorrunde aufgrund einer längeren Verletzung leider noch erschwert. Nun freue ich mich auf die Rückrunde und werde weiterhin mein Bestes geben. Ich will bereit sein, wenn sich mir die Chance bietet, um mich zu beweisen. Den Rest kann ich nicht beeinflussen.

Wie hat sich durch den Arbeitgeberwechsel deine private Situation verändert – hast du noch immer Kontakt zu deinem Bekanntenkreis?
Meine private Situation hat sich nicht gross verändert. Dies sicherlich auch, weil mein neuer Arbeitgeber nicht am anderen Ende der Welt ist. Ich pflege den Kontakt zu den gleichen Leuten wie vorher auch.

Was bedeutet für dich der FC Schönbühl?
Der FC Schönbühl ist so zu sagen der Verein, der mir den Spass am Fussball gegeben hat. Ich habe als Kind viele schöne Erfahrungen beim FC Schönbühl machen dürfen und deshalb wird mein Stammverein immer irgendwie mit mir in Verbindung stehen.

Merci Elia – viu Glück witerhin!

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